Dienstag, 6. Juli 2010

Sephora by O.P.I. - "Havana Dreams"


Einer aus der Sammelbestellung. ;o) Ich liebe diese Farbe, aber das Auftragen war ein wahrer Albtraum. Erst hatte ich morgens ablackiert und dann zwei Schichten Havana Dreams + Überlack aufgetragen. Nach dem Trocknen war er streifig und irgendwie gar nicht deckend, so, dass ich erst dachte, ich hätte irgendwas falsch gemacht (Entferner nicht richtig abgewaschen, irgendein Pflegezeug an den Nägel, was auch immer).

Nachmittags hab ich's dann noch mal probiert, mit Unterlack. Zunächst eine Schicht aufgetragen, die war nahezu durchsichtig mit leichtem Blauschimmer. Die zweite Schicht deckte *etwas* besser, war aber noch lang nicht ausreichend. Die dritte Schicht ergab dann das oben gezeigte Resultat, welches ich allerdings noch immer nicht befriedigend finde: An vielen Stellen scheint immer noch der Nagel durch, und diese drei Schichten + Unter- und Überlack haben wirklich recht lang zum Trocknen gebraucht (trotz essies Good to go).

Ich weiß nicht, was ich tun soll, denn die Farbe ist wirklich sehr sehr schön - aber normalerweise lackier ich morgens zwischen Tür und Angel, da hab ich eigentlich keine Zeit für so einen Aufwand. Eventuell probiere ich ihn die Tage noch mal mit einem weißen Lack drunter, womöglich hilft das. :-k

Colin Moore - "Leaving Home"


Colin Moore ist Kanadier. Mein Lieblings-Kanadier war immer Bryan Adams, den wollte ich heiraten, als ich 11 war. Colin Moore erinnert in Zügen an ihn, allerdings ist er leider eher Bryan Adams in lame.

Zwar finden sich einige ganz schöne Songs auf "Leaving Home", allerdings ist es in seiner Gesamtheit etwas eintönig und wenig innovativ. Verstehen Sie mich nicht falsch: Folk muss nicht innovativ sein. Aber geht Folk zu sehr in Richtung Pop, dann sollte Folk etwas haben, was ihn aus dem Einheitsbrei aller restlichen Folk-Pop-Interpreten abhebt - nur hier eine Geige, da eine Mundharmonika, das reicht tragischerweise nicht immer aus.

Colin Moore ist sicher ein wunderbarer Kerl und Saufkumpan, und "Leaving Home" tut selbstverständlich niemandem weh; wird es aber leider auch nicht in die Folk-Hall-of-Fame schaffen.

Dufresne - "AM:PM"

Eine dieser Platten, bei denen ich nach 10 Sekunden anfange, die Skip-Taste zu drücken und bis zum Ende nicht mehr aufhöre. Ich kenne mich mit dieser Musik überhaupt nicht aus - was ist das? Metal? Scream-Quatsch? Heavy Rock? - und das aus Gründen: Ich mag das einfach nicht und werd' auch niemals warm damit werden.

Daniel Benjamin - "There's a Deathbed for your Monster"


Daniel Benjamin hat mit "There's A Deathbed For Your Monster" ein düsteres, schwer zu greifendes Konzeptalbum geschaffen, welches zunächst recht schwergängig und schwer im Magen liegend anmutet. Es braucht einige Durchgänge, bis sich der Hörer einfindet in Atmosphäre und Stimmung, Gedanken und Gefühlswelt von Daniel Benjamin. Interessant, wenn auch alles andere als eingängig.

Montag, 5. Juli 2010

Anarbor - "The Words you don't swallow"


ANARBOR machen netten Emo-Kiddie-Skater-Rock - das ist nicht sonderlich innovativ und "The Words You Don't Swallow" ist auch nicht sonderlich abwechslungsreich in sich. Trotzdem tut das keinem weh, lässt sich gut mal hören, und zu ihren Songs gibt es tolle Videos. Dennoch: Für die Dauerplaylist reicht es nicht.

Samstag, 3. Juli 2010

Nivea Deodorant Pearl Beauty


Nivea ist das einzige Deo, was mir neben Secret ins Haus kommt. Und meist ist es der Pearl Beauty, entweder als Roll-On oder als Stick. Bisher das einzige Deo, das mir begegnet ist, welches wirklich antiperspirant wirkt, außerdem finde ich den Pearl-Beauty-Geruch ganz zauberhaft (könnte Nivea auch ruhig mal eine Lotion oder so mit dem Duft rausbringen, das wäre wunderbar!). Daher: Lieblingsprodukt!

Freitag, 2. Juli 2010

Kyaté Nagellackentferner

Das Zeug war so scheiße, dass ich es schneller weggeworfen habe, als ich ein Foto machen konnte. :-D Der Nagellackentferner ist mit "pflegenden Ölen" - die führten dazu, dass es mir nicht möglich war, nach dem ablackieren meine Nägel wieder neu zu lackieren. Selbst nach dem Duschen, nach einer Nacht schlafen, nach dem Schrubben mit der Nagelbürste hat dieser Entferner dafür gesorgt, dass kein Lack auf meinen Nägel trocknen geschweige denn halten wollte. Außerdem ist mir die Haut rings um den Nagel extrem abgepellt, also gepflegt hat es auch nicht. Es hat einige Tage gedauert, bis ich darauf kam, dass es an dem Entferner liegt - aber dann ist er sofort in den Mülleimer geflogen. Neu kaufen werde ich ihn selbstverständlich auf gar.keine.Fall. :-D

La Stampa - "Pictures never stop"


La Stampa machen unaufdringlichen, unangestrengten Indie-Elektro-Pop mit Gefrickel wie von The Postal Service und Beats wie von The Libertines. Höchst interessante Mischung, ebenfalls interessant: Die Berliner Band singt mal auf Englisch, mal auf Deutsch. Dennoch: In der Länge klingt "Pictures Never Stop" leider ein wenig zu homogen, um in die Indie-Elektro-Pop-Hall-of-Fame aufgenommen zu werden.

The More Assured - "I do not want a free London Life"


The More Assured machen auf den ersten Blick einen recht netten, unangestrengten Brit-Pop. Schaut man auf's Detail, wird's schaurig: Baccara-Anleihen, Pubertäts-Poesie und zusammengequetschte Eier, um die Höhen der Gibb-Brüder zu erreichen. Nein, danke, doch nicht.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Budni-Einkauf ;o)

Ich bin stolz, denn ich habe nur das gekauft, was auf der Einkaufsliste stand:

eine neue, wasserfeste Mascara - muss ohne Volumen, dafür verlängernd und wasserfest sein. Gibt es in billig nicht, daher ist es diese geworden: X-Treme Last Waterproof von Manhatten. (zum Verständnis: Die ist billig, aber erfüllt nicht die Vorgaben - ich versuch's trotzdem mal, hab mit billigen Mascaras die besten Erfahrungen gemacht, weil die am wenigsten Schnickschnack dabei haben, den meine Wimpern meist nicht mögen.)

einmal Rasiergel Satin Care Lavender Kiss mit Lavendel-Duft. Derzeit hab ich das Milk'n'Peach von Balea, das neigt sich dem Ende, und ich wollte mal einen anderen Duft haben.

einen balea AMU-Entferner für wasserfestes AMU. Den kaufe ich immer und immer und immer wieder. Es ist der einzige, der keinen doofen Ölfilm an den Augen hinterlässt und trotzdem gut entfernt, ohne, dass man sich die Haut von den Augen rubbelt.

einmal Soft Nailpolish Remover von p2. Normalerweise bin ich großer essence-Nagellackentfernen-Fan, aber hier hat mich der Spender so angelacht. Mit fast 2 Euro etwas teurer als der essence, aber ich dachte, ich versuch es mal - und evtl. kann man den Spender später einfach mit anderem Entferner auffüllen.


und das nötige: Wattepads, Tampons, Dontodent Zahncreme (ist das wirklich die einzige Zahncreme am Markt mit Zitronengeschmack?).

Bath & Body Works Yuletide Pear Vanilla Shower Gel


Hier ganz links im Bild. Eigentlich eine Weihnachtsedition, aber ich hatte sie recht lang aufgespart, weil ich den Duft so mag (vanillig, birnig, ein wenig - aber nicht zu doll - weihnachtlich), so, dass sie nun bis zum Sommer gehalten hat. Schäumt gut, wäscht gut, lässt einen dezenten Duft auf der Haut. Manko, wie so häufig: Gibt es nicht in Deutschland, hat mir die liebe D. geschickt. ;o) Ein kleines bisschen hab ich immer noch in einer Travel-Flasche, das geht immer mit auf Reisen, wenn's mal weg geht.

L'Oreal Professionell Expert Série: Force Vector Glycocell


Hinter diesem seltsamen Titel verbirgt sich eine Lotion, die man auf das handtuchtrockene Haar macht und die durch Fönen/Hitze ihre Pflegewirkung entfalten soll. Ganz ehrlich? So eine Tube kostet fast 13 Euro, da hatte ich mir irgendwie die absolute Wunderwirkung erwartet. So ist es nicht. Es pflegt, ja, aber auch nicht mehr, als die Leave-In- oder Hitzeschutz-Produkte von günstigeren Firmen. Daher: War schön, als sie da war, aber neu gekauft wird sie nicht.

essence cute as hell "naughty but nice"


Dies ist der "Naughty but Nice" aus der Cute as Hell Limited Edition von essence. Ebenso wie sein Bruder, der "Bad Girl", hat mich auch der "Naughty but Nice" nicht überzeugt - lässt sich doof auftragen, zieht schnell streifen, wird ungleichmäßig und deckt auch nach zwei Schichten nicht überzeugend. Hier habe ich versucht, ihn mit dem essie Matte about you zu retten, der normalerweise streifigen Lack ganz gut ausgleicht - hat auch nicht so recht geklappt, daher wird der "Naughty but Nice" wohl mein zu Hause verlassen.

Zoya "luna"

Bei diesem Lack handelt es sich um eine Fehllieferung - eigentlich wollte ich den gleichnamigen Lack von China Rouge. Zoyas "luna" ist gräulich mit silbernem Glitter - das Ganze deckt so mäßig. Hier sieht man zwei Schichten mit essie Good to Go üben drüber. Mir sind die Glitzerpartikel etwas zu groß, das grau ist mir zu durchsichtig und alles in allem bin ich nicht so richtig doll davon überzeugt. Aber ich denke, dass er vielleicht zu grauen oder schwarz/weißen Outfits ganz gut passt oder zumindest in der Weihnachtszeit häufiger mal zum Einsatz kommen wird. ;o)

Kraków loves Adana - "Beauty"


Diese Frau hat eine Weisheit erlangt, welche nur denen gegeben ist, die durch emotionale Tiefschläge, Verletzungen und simples 'Leben müssen' vor ihrer Zeit gereift sind. Ihr besitzt Leidensfähigkeit und Stärke, die sie wie einen seltsamen Orden zur Schau trägt, den sie nie hatte haben wollen, aber doch verliehen bekam. Nun muss sie damit durch den Tag gehen und ihn des Nachts mit ins Bett nehmen. Fast durchsichtig erzählt sie dabei Geschichten, zeigt Kraft und Zähigkeit dort, wo man durch die fragilen Töne hindurchschauen kann und auf die hässliche, grausame und doch auf eine absurde Art wunderschöne Fratze von Leben, Liebe und Abgründen starrt. Sie ist stark, sie reflektiert und sie hat Dinge verstanden, von denen wir nicht mal wahrhaben wollten, dass es sie gibt. Wie grundloses Wasser, von dem wir uns nur schwer vorstellen können, was in Tausenden Metern Tiefe unter der Oberfläche lebt.

All das geht einem durch den Kopf, lauscht man der Stimme von Deniz Cicek, die mit Robert Heitmann zusammen das Duo Kraków loves Adana bildet. Minimalistisch instrumentiert und doch mit voller Schlagkraft kommen auf "Beauty", dem Debüt-Album der beiden Freiburger, die 11 Songs daher, mehr Atmosphäre als "Sound", mehr Gefühl als "Werk". Diese Platte erschließt sich vollkommen: Durch Stimmung, Text und einer Art Zwischengefühl, welches unsichtbar und fast unhörbar zwischen Interpret und Hörer transportiert wird; durch entspannende Klänge, durchschlagende Effekte, eine wunderschöne Stimme und eine Ruhe, die sich selten so geballt finden lässt und hier, auf "Beauty", extrem greifbar wird.

Verstörend reflektierend, das unangenehme Innere mit langen Diebesfingern angreifend - und unfassbar gelungen.