Montag, 7. Juni 2010

China Glaze: Sky High-Top


Zwei Mal aufgetragen mit Klarlack drüber. Die Farbe ist sehr aufdringlich, aber ich mag das sehr! Ins Büro kann ich sowas zwar wohl nicht tragen, aber zum Ausgehen find ich's super. ;o)

Catrice: *Sweets for my Sweets*


Zwei Mal aufgetragen mit Klarlack drüber. Trocknet schnell, hält gut und ist - rosa! ;o)

essence: cute as hell - *bad girl*


Hier mit dem essie "Matte about you"-Überlack, der den Lack - wie der Name sagt - matt macht. Ich finde die Farbe ganz schön, vor allem im Sommer, allerdings ist mir der Lack bereits wenige Stunden nach dem Auftragen an den Spitzen abgesplittert (und ich war nur in der Oper, also nichts mit am PC tippen oder irgendwas...).

Olafur Arnalds - "And they have escaped the weight of darkness"

Leiderleider gehöre ich zu den Menschen, die mit reinen Instrumentalstücken nicht so irrsinnig viel anfangen können. Dennoch: OLAFUR ARNALDS streichelt die Seele und hilft beim Einschlafen. Darum finde ich die Platte dennoch ganz okay, meine Lieblingsplatte wird sie allerdings nicht werden. ;o)

Sleepy Sun - "Fever"


Bei Sleepy Sun ist mit "Fever" sowohl der Bandname als auch der Albumtitel Programm: Diese Platte ist träge, müde, heiß und hell. Zwar finden sich auch einige recht schöne Stücke darauf, insgesamt gibt es hier allerdings einen eher einheitlicher Brei, der ein gesundes Mittelmaß an Tollsein erfüllt.

TV Smith - Sprakle in the Mud


Mein Freund sagt, TV Smith sei ein abgeranzter Alt-Punk mit schrottiger Gitarre und dreckigem Union-Jack-Shirt. Mag sein, hören tut man das hier nicht so irrsinnig doll: "Sparkle in the Mud" enhält unveröffentlichte Songs und Demos aus den Jahren 1979 - 1983, die alle eher in eine kneipenrockige Richtung gehen. "Sparkle in the Mud" ist ganz nett; meine neue Lieblingsplatte wird es jedoch nicht.

Sonntag, 6. Juni 2010

Aquolina Pink Sugar Parfum


Hier hab ich mich von einer Freundin anfixen lassen, die, wie ich, auf zuckerwattige, süße Düfte steht. Aquolina Pink Sugar riecht nach Zuckerwatte, hat allerdings eine sehr würzige, herbe Kopfnote, die mir persönlich nicht so gut gefällt. Es gilt also, das Parfum aufzusprühen und einen Moment zu warten, bis es seinen "richtigen" Duft entfaltet.

Auf Dauer finde ich Aquolina Pink Sugar allerdings sehr aufdringlich, ganz abgesehen davon, dass die Wespen im Sommer ziemlich darauf abgehen. :-/ Daher kommt er nicht auf die Wiederkauf-Liste.

Bath & Body Works Yuletide Vanilla Pear Bodycream


Erwähnte ich bereits, dass ich Bath & Body Works liebe ebenso wie die wunderbare Freundin, die mich stets damit versorgt? ;o)

Yuletide Vanilla Pear ist ein Weihnachtsduft aus dem letzten Jahr und riecht somit sehr warm, weich und gemütlich. Mehr nach Vanilla als nach Birne, aber das ist gut so! Die Body Cream ist sehr dickflüssig, lässt sich aber gut an der Haut verteilen, schade ist allerdings, dass sich die letzten Reste nur aus der Tube bekommen lassen, wenn man sie aufschneidet und mit den Fingern reingeht.

Nächstes Jahr zu Weihnachten käme mir der Duft natürlich wieder ins Haus, falls es ihn dann noch gibt und ich irgendwie rankomm'. ;o)

Scholl Party Feet Fußpflegecreme


Mit lilanen Verpackungen kriegt man mich eigentlich immer. ;o) Dennoch sei gesagt: Diese Verpackung ist sau-unpraktisch, denn der Deckel unten ist gewölbt, so, dass man die Creme nicht auf dem Dekcel abstellen kann, sondern sie ständig lose im Schrank rumfliegt.

Riechen tut sie wunderbar und zieht auch sehr schnell ein, einziges Manko: Diese Creme pflegt meine Füße nur recht kurzfristig, zwar fühlen sie sich nach dem eincremen frisch, sauber und weich an, aber nach einer Anwendung über einige Wochen trocknen meine Füße viel schneller nach als vor dieser Creme.

Daher wandert der Rest samt Verpackung in den Müll, wiedergekauft wird sie natürlich nicht. ;o)

Rival de Loop Lippenpflegestift Chocolate Cake

Ich hab mich anfixen lassen, weil jemand sagte, bei Rossmann gäbe es Lippenpflege mit Kuchengeschmack. ;o)

Im Laden roch der Lippenpflegestift traumhaft, hatte einen interessanten schimmerigen Marmorton und sah auch sonst sehr possiertlich aus. Nach nur kurzer Zeit hat er mich dann doch noch enttäuscht: Die Pflegewirkung ist okay wie bei allen handelsüblichen Lippenpflegestiften, aber der tolle Duft verblasste schnell und schlug nach wenigen Wochen in einen ranzigen Fettgeruch um.

Ich nehme schon immer das letzte Produkt aus der Reihe im Drogeriemarkt, um zu verhindern, dass ich ein bereits angebrochenes Produkt bekomme, ausschließen kann ich natürlich trotzdem nicht, dass der Stift bereits Monate "offen" im Laden lag. Schade, denn der Schimmer des Stifts ist wirklich schön, und hätte er einen langanhaltenenden Kuchengeschmack, käme er definitiv auf die Wiederkauf-Liste!

Green Tea Body Lotion


Diese Lotion fiel mir im "Depot" in die Hände, einem Laden für Möbel und Wohnaccessoires. Die Tube sieht aus wie bei einer Zahnpasta, das fand ich toll.

Überzeugt hat sie mich leider nicht: Der Duft ist - komischerweise anders als bei dem im Laden ausliegenden Tester - sehr omahaft-pudrig-muffig, die Konsistenz lässt zu wünschen übrig: Zwar kommt die Lotion recht flüssig aus der Tube, zeigt sich dann aber beim Auftragen recht zäh und zieht auch nicht gut ein.

Fazit: Körperpflege sollte man nicht im Möbelladen kaufen.

Herbal Essences Himbeer-Shampoo


Eine der bösen Silikon-Bomben, die ich früher nie angerührt hätte: Herbal Essences. Dennoch mag ich, wie deren Produkte riechen, und ich nehm' das mit den Silikonen auch nicht mehr so genau. Daher kam mir der "Spitzen Star" ins Haus, der verspricht, langes, splissanfälliges Haar zu pflegen und nach Himbeer zu duften.

Nach Himbeer durften tut der "Spitzen Star", ich würde drin baden, gäbe es ihn als Badezusatz. Geschadet hat er meinem Haar nicht, allerdings kann ich auch keine nennenswerte Verbesserung feststellen: Spliss habe ich eh kaum, insofern gab es da gar nicht viel zu reparieren. ;o)

Grundsätzlich bin ich damit zufrieden, um ein Wiederkauf-Produkt zu werden, hätte der "Spitzen Star" allerdings mehr erwähnenswerte Wirkung zeigen müssen. ;o)

Anais Mitchell - "Hadestown"


Anais Mitchell legt mit "Hadestown" eine 20-Track-Folk-Opera vor, für die sie sich verschiedene Partner hinzugeholt hat: Justin Vernon, Greg Brown, The Haden Triplets und einige andere.


So vielseitig wie ihre Partner ist dann auch dieses Werk geworden: seichte TripHop-Klänge im Stile der mittelalten Morcheeba, elektroangehauchte Stücke wie bei den frühen Air, 40er-Jahre-Retro-Klänge in der Tradition der Pupini Sisters und leider auch strange Sprechgesangmusiken, wie man sie auf den späteren Platten von William Shatner findet.

Nicht alles ist also ernstzunehmen, auch, wenn es ernst gemeint sein mag; alles in allem ist "Hadestown" ein Werk, welches sich als ambitioniertes Gesamtwerk zeigt, allerdings für den 08/15-Hörer vermutlich zu anspruchsvoll ist.

Neil Gaiman - "Coraline"


Ich liebe Neil Gaiman. Mit "Coraline" war ich etwas spät dran, wahrscheinlich hat es jeder auf der Welt vor mir gelesen. Ich hab es mal eben zwischendurch in zwei Stunden weggelesen, leider hat es nur knapp 175 Seiten und ist somit kein Lesegarant für tolle Sommernächte - eher für einen kurzweiligen Lesenachmittag mit Zitronentee auf dem Balkon.

"Coraline" ist eine Kindergeschichte, über Kinder, für Kinder, aber auch für Erwachsene sehr zauberhaft und unheimlich spannend. Sehr zu empfehlen!

Andrew Pyper - "Die Stunde des Sandmanns"


"Die Stunde des Sandmanns" ist ein Thriller von Andrew Pyper. Besonders im Sommer lese ich sehr gern Thriller und Krimis, liest sich einfach super weg und ich grusel mich da nicht so sehr, wie im Winter. ;o)

"Die Stunde des Sandmanns" ist aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Patrick Rush erzählt und spielt im Umfeld eines Autorenzirkels, in dem mysteriöse Mordfälle geschehen. Inhaltlich mag ich nicht mehr verraten, aber ich fand "Die Stunde des Sandmanns" am Ende ein wenig durchschaubar. Dennoch als Ganzes betrachtet sehr spannend, wenn auch nicht wirklich unheimlich (im Sinne von: Albträume kriegen oder Gestalten im Küchenschrank vermuten). Gute Unterhaltung für lange Sommerabende.